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Teulada Moraira sagt drei während den kommenden sechs Monaten geplante Kunsthandwerksmärkte infolge Einwänden der Bevölkerung ab03 Juni 2020



Die Gemeinde Teulada Moraira hat beschloßen das Projekt der Abteilung für Handel abzusagen. Geplant waren drei Kunsthandwerksmärkte für den Sommer, Herbst und Winter. Der Beschluss wurde angesichts der Bedenken der Bevölkerung, die der Vorstellung des Projekts folgten, getroffen. Die Bürgermeisterin, Rosa Vila, und der Gemeinderat für Tourismus und Handel, Adrián Ruiz, haben sich mit Vertretern des Tourismussektors getroffen, um Einblick in deren Überlegungen zum Thema  in Zusammenhang mit der aktuellen Werbekampagne zu erhalten.

“Ich habe ein Projekt vorzeitig abgesagt. Ich habe drei Anlässe, die an verschiedenen Stellen in Teulada Moraira während des laufenden Jahres hätten stattfinden sollen, ohne die Möglichkeit gehabt zu haben, dieses überhaupt vorzustellen abgesagt. Ich denke, dass ich nicht falsch lag mit meiner Meinung etwas Neues zu versuchen. Mein Gedanke war, dass mein Dorf bereit ist für einen Wechsel. Dass es mehr Leute in seinen Straßen sehen will, mehr Kunden in seinen Geschäften, mehr Gäste auf seinen Terrassen, einen Stadtwald der sich dem Dorf annähert, einladend, gefüllt mit Licht und Leben“, kommentierte Adrián Ruiz, Gemeinderat für Tourismus und Handel.

Das abgesagte Projekt bestand aus drei Anlässen. Einem Kunsthandwerksmarkt bestehend aus speziell für Moraira von Hand angefertigten Verkaufsständen und Dekorationen. Ein sauberer, leuchtender Stadtwald der sich dem Dorf annähert; mit Plakaten, die auf die verschiedenen Dorfzonen verweisen und einem sommerlichen Ambiente, das die Besucher zu einem Spaziergang einlädt sowie zum Verweilen, um einen kurzweiligen Nachmittag  zu verbringen.

Ein Seemansmarkt der dazu dienen sollte die Tourismussaison zu verlängern. Er war für den Herbst geplant und hätte das Leben der Fischer dargestellt. Man hätte deren Arbeit kennengelernt, hätte die traditionellen Trachten tragen können, wäre dem Jachthafen näher gekommen und die Restaurants hätten Meeresfrüchte angeboten.

“Ein Markt der im Dorfzentrum abgehalten worden wäre, in Zusammenarbeit mit den Geschäften und Gaststätten und unsere Fischer wären die Protagnonisten gewesen. Der Anlass wäre ein voller Erfolg geworden“, fügte Adrián Ruiz hinzu.

Das dritte Datum des Projekts war Weichnachten mit einem personalisierten Weihnachtsmarkt und Aktivitäten für alle Altersgruppen. „Es sollte ein magischer Ort werden, der sich in einen “Mussbesuch” verwandelt hätte und sich Jahr für Jahr wiederholen sollte. Ein Anlass der Teulada gefeiert hätte. Das Ziel war mehr Besucher für unsere Geschäfte und Gaststätten anzuziehen. Besucher aus der Region und der Provinz ansprechen, das war geplant”, dies die Worte des Gemeinderats für Tourismus. 

“Wir haben auf die Einwohner gehört, denn dafür sind wir da. Sie haben eine Meinung und anhand dieser Meinung handeln wir. Es macht mich traurig, dass ich diesen Anlässen kein Leben einhauchen durfte. Andererseits freut es mich, dass das Dorf das Gefühlt hat beachtet und erhört zu werden. Schön wär’s, wenn dieselbe Beachtung schon früher stattgefunden hätte. Vielleicht wären viele Angelegenheiten besser gelöst worden“, dies die Schlussworte von Adrián Ruiz.