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Die Gemeinderegierung von Teulada Moraira trifft sich mit dem Landwirtschaftssektor, um sich ein Bild über dessen Lage machen zu können und um über Hilfeleistungen nachzudenken.11 Mai 2020



Letzte Woche traf sich die Gemeinderegierung von Teulada Moraira mit Vertretern des Landwirtschaftssektors, um sich ein Bild über dessen Lage machen zu können und um über mögliche Hilfsmöglichkeiten nachzudenken. Thema war der entstandene Schaden infolge der Auswirkungen der Pandemie COVID-19.

An der Sitzung nahm die Bürgermeisterin, Rosa Vila, und der Gemeinderat für Landwirtschaft und Fischerei, Alejandro Llobell, teil. Das Hauptthema der Sitzung waren die Schäden, die ein Teil des Sektors infolge der wilden Hasen, die die Felder von Teulada überschwemmen, erleidet. Dies ist die Folge davon, dass die Landwirte infolge der Ausgangssperre ihre Felder nicht bewirtschaften konnten.

An der Sitzung nahmen Vertreter von ASAJA, AVA, JÓVENES AGRICULTORES, COAG, die Associació de Agricultors de Raïm de Moscatell und die Cooperativa Sant Vicente Ferrer teil. Die Vertreter des betreffenden Sektors erwähnten einen geschätzten Schaden, der während der letzten Monate entstanden ist, von zwischen 60.000-80.000 kg. Das heisst, dass der wirtschaftliche Verlust sich schlussendlich auf mehr als € 100.000 belaufen könnte.

Von Jahr zu Jahr sind auf den Feldern von Teulada auch vermehrt Ringeltauben und Wildschweine zu verzeichnen. Diese kommen zu der aktuellen Hasenplage noch dazu. Am Schluss der Sitzung vereinbarte man, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um mit dem Landwirtschaftsministerium nach Lösungen zu suchen und um auf irgendeine Art und Weise, den direkt mit COVID-19 in Zusammenhang stehenden Schaden zu lindern.